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HSG Männer – Roter Stern Leipzig 30:32 (12:12)

Realitätscheck zum Auftakt der Rückrunde

Nach knapp vier Wochen Handballpause flogen endlich wieder die Bälle durch die Halle. Erster Pflichtspielgegner im Jahr 2026 waren die Handballer von Roter Stern. Das Hinspiel konnten wir zu unseren Gunsten entscheiden.

 

Erste Halbzeit

Beide Mannschaften fingen wenig zimperlich an und mussten bereits nach fünf Minuten jeweils eine Zeitstrafe gegen sich hinnehmen. Mit dem Torewerfen sollte es bei uns noch nicht so recht klappen (2:2, 5:5 nach 11 Min.). Dafür stand die Deckung heute erstaunlich kompakt und war griffig gegen die agilen Rückraumspieler der Gäste – eigentlich ein positiver Fingerzeig im Rückblick auf die letzten Spiele.

Dann, in Minute 12: „Abwehrbollwerk“ Ronny bekommt eine Zwei-Minuten-Strafe wegen „Überhärte“, und zu allem Überfluss reiht sich Kapitän Markus ein und muss das Feld wegen „Meckerns“ verlassen. Zwei sehr harte Entscheidungen der Schiedsrichter gegen uns. Dies schien die restlichen Feldspieler aber doppelt zu motivieren, und wir konnten mit +1 Tor wieder auffüllen (7:6). In der Folge bauten wir den Vorsprung auf bis zu +3 Tore aus (10:7, 12:9), mussten uns aber zum Pausentee mit einem 12:12 in die Kabine begeben.

 

Zweite Halbzeit

Tore, Tore, Tore. Das Spieltempo und die Wurfeffizienz erhöhten sich auf beiden Seiten. Aus unerklärlichen Gründen verloren wir jedoch unsere ordentliche Abwehrarbeit. Wie im Hinspiel hatten die Rückraumspieler der Gäste nun leichtes Spiel, ihre Würfe unseren Torhütern unbedrängt um die Ohren zu schmeißen.

In unserem Angriffsspiel übernahmen nun immer wieder Tom B. und Wilm die Kontrolle (beide 9 Tore). Jedoch war der Aufwand zum Torerfolg deutlich höher und kräftezehrender. So liefen wir leider dauerhaft einem Rückstand hinterher – jedoch immer in Schlagdistanz (15:17, 19:21, 21:24, 25:27, 28:30).

„Youngster“ Luis D. und „Routinier“ Pierre sorgten in der 59. Minute noch einmal für ein emotionales Hoch und glichen aus. Letzter Angriff Roter Stern – sie spielen ihn sehr lange aus und finden schlussendlich eine Mini-Lücke zum Kreis, und dieser hebt den Ball aus waagerechter Körperlage ins Tor – puuuuh.

Auszeit HSG – Trainer Frank möchte eine temporeiche Auftaktbewegung und den Abschluss über Wilm. Leider vertändeln wir den Ball und bekommen ihn postwendend ins eigene Tor.

 

Fazit

Die Abwehrarbeit aus der ersten Halbzeit war sicherlich ein kleiner Lichtblick – dieser bringt aber leider keine Punkte, wenn wir keine Konstanz über 60 Minuten schaffen. Roter Stern spielte ein ähnliches Spiel wie im Hinspiel und stellte uns wiederholt vor Aufgaben – vielleicht wollten sie die Punkte auch einfach ein bisschen mehr als wir… Glückwunsch in den Leipziger Süden!

Ausblick

Die Devise sollte lauten: Den Kopf nicht in den Sand stecken und am kommenden Samstag (17.1.) zwei Punkte aus Waldheim entführen. Das Spiel startet um 18 Uhr. Vorher spielt noch unsere „Zwote“. Hier ist eine gemeinsame Auswärtsfahrt mit gegenseitigem Support geplant!

 

Es spielten:  
Luis Dietrich (5, ¾), Ronny Probst (1), Tom Beutner (9, 3/3), Niklas Hartmann, Sebastian Stieler, Wilm Dietrichkeit (9, 0/2), Erik Warttmann (3), Pierre Wojach (1), Markus Stieler, Colin Bleul, Lucas Hoffmann (2), Luis Trescher, Maximilian Ulrich, Amon Wild

Strafen:  
HSG: 5× 2 Min, 6/9 Siebenmeter  
Roter Stern: 5× 2 Min, 5/6 Siebenmeter