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Leipziger Regionspokal – SV Regis-Breitingen vs. HSG Männer II 36:29 (18:15)

# Pokal-Aus in Regis-Breitingen: HSG-Reserve verliert den Faden nach der Pause

 

Am Samstagnachmittag reiste unsere zweite Mannschaft zum Pokalspiel nach Regis-Breitingen. Gegen den Gastgeber, der mit voller Bank antrat, wollte man trotz des dezimierten Kaders (nur zwei Wechselspieler) Paroli bieten und in die nächste Runde einziehen. Am Ende stand jedoch eine deutliche Niederlage und das Ausscheiden aus dem Regionspokal zu Buche.

 

Verschlafener Start und starke Aufholjagd

Die Partie begann für unsere Farben denkbar ungünstig. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und nutzten Lücken in unserer Deckung gnadenlos aus, sodass wir bereits nach knapp sechs Minuten mit 1:5 ins Hintertreffen gerieten. Doch die Mannschaft zeigte Moral. Angeführt von einem an diesem Tag überragenden Arno Simone, der Verantwortung übernahm, kämpften wir uns zurück.

Nach einer Auszeit der Gastgeber beim Stand von 11:9 für Regis (17. Minute) blieb das Spiel eng. Besonders Max Milewski und Arno Simone hielten uns mit ihren Treffern im Spiel. Kurz vor der Pause gelang es uns, den Rückstand beim 15:14 und 16:15 (27. Minute) auf nur ein Tor zu verkürzen. Leider verloren wir in den letzten zwei Minuten vor dem Pausenpfiff etwas die Konzentration, sodass Regis-Breitingen mit einem 3:0-Lauf den Halbzeitstand auf 18:15 stellte.

 

Der Einbruch nach dem Seitenwechsel

Was auch immer wir uns in der Kabine vorgenommen hatten, es funktionierte zu Beginn der zweiten Hälfte nicht. Wir kamen völlig aus dem Tritt. Regis-Breitingen startete mit einem brachialen 9:1-Lauf in den zweiten Durchgang. Während wir im Angriff kaum noch Durchschlagskraft entwickelten und technische Fehler bestraft wurden, zogen die Gastgeber bis zur 40. Minute auf 27:16 davon. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt vorentschieden.

 

Schadensbegrenzung in der Schlussphase

Trotz des aussichtslosen Rückstands gab das Team nicht auf. Nach einer Auszeit in der 45. Minute gelang es uns zumindest, den Abstand wieder etwas zu verringern. In der Schlussphase wurde das Spiel hektischer, geprägt von mehreren Zeitstrafen auf beiden Seiten (u.a. gegen die Bank der Gastgeber). Wir konnten das Ergebnis noch etwas kosmetisch korrigieren, wobei Florian Beyer kurz vor Schluss den Endstand von 36:29 markierte.

 

Fazit:
Eine starke erste Halbzeit reichte nicht aus, um gegen einen breiter aufgestellten Gegner zu bestehen. Die ersten zehn Minuten nach der Pause brachen uns das Genick. Ein besonderes Lob geht an Arno Simone, der mit 15 Treffern (100% Quote vom Punkt) eine herausragende Leistung zeigte. Nun gilt es, den Fokus wieder voll auf den Ligabetrieb zu richten.

 

Für die HSG Rückmarsdorf II spielten:
Arno Simone (15/3), Max Milewski (7), Florian Beyer (2), Benjamin Fleischer (2), Luis Leo Lindemann (1), Marcel Rudolph (1), Jordi Nobbe (1), Paul Neumann, Ferdinand Behr.