SG LVB IV – HSG Männer II 27:28 (12:12)
Allerhöchste Eisenbahn und der Fahrschein ins Glück (08.11.2025)
Nach einer guten Mannschaftsleistung gegen Mölkau II, die am letzten Spieltag noch zwei Punkte in der Radrennbahn ließen, machten wir es gegen die Reserve der LVB diesmal noch spannender. Das Spiel war geprägt von einer kompakten Defensive unsererseits, starken Torhüterleistungen auf beiden Seiten aber auch von vielen technischen Fehlern. Zunächst mit viel Pech, da die Wurfkühe spät zündeten, jedoch mit einem späten Fleischerhaken der uns in letzter Sekunde den umjubelten Sieg sicherte.
Erste Halbzeit
Unsere sonst so wurfstarken Rückraumschützen fanden zunächst kaum Mittel gegen die massive LVB-Abwehr und wir liefen früh einem Rückstand hinterher (3:1; 5:4). Erst als Max und Acki mit beherzten Einzelaktionen Verantwortung übernahmen, konnten wir das Spiel drehen (6:7, 17. Minute). Leider schlichen sich danach erneut zahlreiche technische Fehler ein, wodurch die Gastgeber kurz vor der Pause auf drei Tore davonzogen. Dank Ferdi zwischen den Pfosten und einer stabilen Abwehr konnten wir den Schaden jedoch begrenzen. Benny glich mit dem Pausenpfiff zum 12:12 aus.
Zweite Halbzeit
Nach Wiederanpfiff kamen wir konzentriert aus der Kabine und erspielten uns eine kleine Führung. Doch anstatt den Vorsprung auszubauen, häuften sich erneut Fehlpässe und unvorbereitete Abschlüsse, sodass LVB die Partie drehte. Erst in den letzten zehn Minuten fanden wir wieder zu unserem Spiel: mit vollem Körpereinsatz, erkämpften Bällen und schnellen Kontern zwangen wir den Gegner zurück in die Defensive.
In der Schlussminute nahm Coach Marcel seine letzte Auszeit. Die Marschroute war klar: Der Siegtreffer sollte her. Der erste Versuch endete in einem überhasteten Abschluss und dem Gegenangriff der LVBler. Mit etwas Glück und viel Einsatz konnten wir den Ball jedoch zurückerobern und nur wenige Zehntelsekunden vor der Sirene netzte Benny mit einem brachialen Gewaltwurf zum 28:27-Endstand ein. Der Fahrschein ins Glück wurde somit buchstäblich in letzter Sekunde gezogen und der Jubel kannte keine Grenzen.
Fazit und Ausblick
Vor allem einem bärenstarken Ferdi im Tor, der zahlreiche freie Bälle entschärfte, ist dieser knappe Sieg zu verdanken. Dennoch gilt es, im ruhigen Positionsangriff die Abstimmung weiter zu verbessern und die technischen Fehler zu minimieren. Denn, bereits im kommenden Spiel wartet mit Torgau ein echter Gradmesser aus der Regionsoberliga im Pokalspiel. Dieser hat ja bekanntlich seine ganz eigenen Regeln. Mehr denn je gilt: Wir brauchen eure volle Unterstützung Kommt vorbei und feuert uns an!
M.M.
Es spielten für die HSG II: Ferdinand Behr (TH), Daniel Schrimpf (9/3), Max Milewski (2), Marcel Rudolph (1), Florian Beyer (1), Arno Simone (5), Leonard Kubessa (1), Benjamin Fleischer (2), Max Thümmel (2), Jordi Nobbe, Benjamin Munkelt (2)
Zeitstrafen: HSG II 4x, SG LVB IV: 2x
7m: HSG: 3/5, SG LVB IV: 2/2
